Besucheraufgaben als Ausgangspunkt nutzen

Planen Sie die Navigation aus Sicht Ihrer Besucher. Sammeln Sie zunächst typische Aufgaben: Informationen einholen, Leistungen vergleichen, Kontakt aufnehmen, einen Standort finden oder Unterstützung erhalten. Ordnen Sie vorhandene und geplante Seiten diesen Aufgaben zu. Interne Abteilungsstrukturen sind dafür meist weniger hilfreich, weil Außenstehende die Organisation Ihres Unternehmens nicht kennen. Empfehlenswert ist eine einfache Inhaltsübersicht, in der jede wichtige Besucheraufgabe einer passenden Zielseite zugeordnet wird.

Inhalte gewichten und sinnvoll gruppieren

Nicht jede Seite benötigt einen Platz im Hauptmenü. Legen Sie fest, welche Inhalte für viele Besucher besonders relevant sind und welche ergänzend über Untermenüs, Kontextlinks oder den Seitenfuß erreichbar bleiben können. Gruppieren Sie verwandte Inhalte und vermeiden Sie unnötige Überschneidungen. Wenn eine Seite mehreren Bereichen zugeordnet werden könnte, sollte ihr Hauptzweck über die Platzierung entscheiden. Eine flache, nachvollziehbare Struktur erleichtert die Orientierung und vereinfacht später die Pflege.

Verständliche Menüpunkte formulieren

Wählen Sie kurze und eindeutige Bezeichnungen, die den erwartbaren Inhalt beschreiben. Branchenbegriffe, interne Projektnamen und kreative Formulierungen können missverständlich sein. Prüfen Sie deshalb, ob Personen ohne Vorwissen erkennen, was sich hinter einem Menüpunkt befindet. Einheitliche Begriffe sind ebenfalls wichtig: Verwenden Sie für dasselbe Thema nicht wechselnd unterschiedliche Bezeichnungen. Empfehlenswert ist, mehrere Varianten zu notieren und mit typischen Nutzern oder unbeteiligten Kollegen zu überprüfen.

Erreichbarkeit und mobile Nutzung vorbereiten

Definieren Sie vor der Gestaltung, welche Seiten jederzeit gut erreichbar sein sollen. Dazu können beispielsweise Kontaktmöglichkeiten, zentrale Leistungen, Hilfeangebote oder rechtlich erforderliche Angaben gehören. Denken Sie zugleich an Mobilgeräte: Dort steht weniger Platz zur Verfügung, Untermenüs müssen bedienbar bleiben und wichtige Ziele dürfen nicht in tiefen Ebenen verschwinden. Erstellen Sie einen einfachen Navigationsentwurf für große und kleine Bildschirme. Prüfen Sie anschließend typische Wege Schritt für Schritt, bevor Design oder technische Umsetzung beginnen.

Planung dokumentieren und prüfen

Halten Sie Menüebenen, Seitenbezeichnungen und Verknüpfungen in einer Sitemap fest. Ergänzen Sie für jede Seite den Zweck und die primäre Besucheraufgabe. So erkennen Sie doppelte Inhalte, fehlende Zielseiten und unnötig komplizierte Wege frühzeitig. Die Navigation sollte erneut geprüft werden, wenn sich Angebote, Zielgruppen oder Inhaltsbereiche wesentlich verändern.

Das Wichtigste in Kürze

Redaktioneller Ratgeber: Allgemeine Praxisempfehlungen von 12cloud. Kein Nachrichtenbericht. Dieser KI-unterstützte Entwurf ist vor Veröffentlichung fachlich zu prüfen.