Was Google angekündigt hat
Nach Angaben des Google Search Central Blogs sind Plattform-Properties seit dem 29. Juli 2026 weltweit für alle verfügbar. Sie ergänzen die bisherige Auswertung von Websites um Daten zu Social- und Video-Beiträgen auf Instagram, TikTok, X und YouTube. Berücksichtigt wird deren Performance in Google Search, Google Discover und Google News.
Warum das für Unternehmen relevant ist
Viele kleine und mittlere Unternehmen veröffentlichen Inhalte nicht mehr ausschließlich auf der eigenen Website. Videos, Kurzbeiträge und andere Formate erreichen Zielgruppen auch über soziale Plattformen. Mit den neuen Properties können Verantwortliche nun innerhalb der Search Console untersuchen, wie solche Inhalte über Google-Angebote sichtbar werden. Das erleichtert eine gemeinsame Betrachtung von Social Media, Video und organischer Google-Präsenz.
Welche Auswertungsmöglichkeiten Google beschreibt
Begleitend zur weltweiten Einführung veröffentlicht Google einen Leitfaden zur Analyse der Performance von Social- und Video-Inhalten. Er richtet sich unter anderem an Content-Verantwortliche, Social-Media-Manager und SEO-Fachleute. Laut Ankündigung erläutert der Leitfaden, welche Erkenntnisse in der Search Console verfügbar sind, wie sich Plattform-Properties einrichten lassen und wie die Performance ausgewertet werden kann.
Einrichtung und bestehende Search-Profile
Eine Plattform-Property wird in der Search Console hinzugefügt. Unternehmen, die bereits ein Search-Profil eingerichtet haben, sollten laut Google für dieselbe Plattform auch in der Search Console auf ihre Daten zugreifen können. Vor einer inhaltlichen Bewertung empfiehlt es sich daher, zunächst vorhandene Profile und Zugriffsrechte zu prüfen.
Grenzen der neuen Perspektive
Die Ankündigung bezieht sich ausdrücklich auf die Darstellung der betreffenden Social- und Video-Inhalte in Google Search, Discover und Google News. Sie beschreibt keine vollständige Analyse der Reichweite oder Interaktionen innerhalb von Instagram, TikTok, X oder YouTube. Die Search-Console-Daten sollten deshalb als ergänzende Sicht auf die Google-Performance verstanden werden, nicht als Ersatz für die Auswertungen der jeweiligen Plattformen.
Das Wichtigste in Kürze
- Prüfen Sie, ob für Ihre genutzten Konten auf Instagram, TikTok, X oder YouTube eine Plattform-Property in der Search Console eingerichtet werden kann.
- Kontrollieren Sie bestehende Search-Profile, da Google für dieselbe Plattform einen Zugriff auf die entsprechenden Search-Console-Daten in Aussicht stellt.
- Nutzen Sie den neuen Google-Leitfaden, um verfügbare Kennzahlen und Analysemöglichkeiten korrekt einzuordnen.
- Vergleichen Sie die Sichtbarkeit verschiedener Inhaltsformate in Google Search, Discover und Google News.
- Bewerten Sie die Ergebnisse gemeinsam mit den Daten der jeweiligen Social- oder Videoplattform, da die Search Console nur die Performance in Google-Angeboten abbildet.
Quelle und Einordnung: Google Search Central Blog, CC BY 4.0. Der Beitrag wurde von 12cloud fachlich neu eingeordnet und muss vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft werden.