Was Google ändert
Die JSON-Dateien mit den IP-Bereichen von Google waren bislang unter dem Verzeichnis „/search/apis/ipranges/“ auf developers.google.com abrufbar. Google verschiebt sie nach „developers.google.com/crawling/ipranges/“. Als Grund nennt das Unternehmen, dass die veröffentlichten Bereiche nicht ausschließlich für Crawler der Google-Suche gelten und deshalb an einem allgemeineren Ort bereitgestellt werden sollen.
Übergangsfrist für bestehende Systeme
Google hat seine Dokumentation bereits auf den neuen Speicherort umgestellt. Die Dateien bleiben zunächst zusätzlich unter dem bisherigen „/search/“-Pfad verfügbar. Innerhalb von sechs Monaten will Google die alten Speicherorte schrittweise außer Betrieb nehmen und auf die neuen Adressen umleiten. Trotz dieser vorübergehenden Parallelverfügbarkeit empfiehlt Google einen möglichst zeitnahen Wechsel.
Praktische Bedeutung für KMU-Websites
Für Unternehmen besteht Handlungsbedarf, wenn technische Systeme, Skripte oder Konfigurationen die JSON-Dateien automatisiert über den bisherigen Pfad abrufen. Das kann beispielsweise bei Abläufen relevant sein, die veröffentlichte IP-Bereiche verarbeiten. Wer die Dateien nicht direkt verwendet, muss aufgrund dieser Mitteilung allein keine Änderung an der Website vornehmen.
Was Verantwortliche jetzt prüfen sollten
Klären Sie mit Ihrer internen IT oder technischen Betreuung, ob der alte Pfad in Skripten, Konfigurationen, Dokumentationen oder wiederkehrenden Prozessen hinterlegt ist. Wird er genutzt, sollte die Adresse auf „developers.google.com/crawling/ipranges/“ umgestellt und der anschließende Abruf getestet werden. Prüfen Sie außerdem, ob Fehlerüberwachung und interne Dokumentation noch auf den bisherigen Speicherort verweisen.
Grenzen der Ankündigung
Die Mitteilung beschreibt ausschließlich den Wechsel des Speicherorts. Sie nennt keine Änderung am Format oder Inhalt der JSON-Dateien und macht keine Angaben zu Auswirkungen auf Rankings, Indexierung oder Crawling-Verhalten. Aus der Verlagerung lässt sich daher keine unmittelbare SEO-Wirkung ableiten.
Das Wichtigste in Kürze
- Google verlegt die Dateien mit seinen IP-Bereichen in das Verzeichnis „/crawling/ipranges/“.
- Der bisherige „/search/“-Pfad bleibt während einer Übergangszeit erreichbar.
- Die alten Speicherorte sollen innerhalb von sechs Monaten auslaufen und anschließend auf die neuen Adressen weiterleiten.
- Automatisierte Abrufe und technische Dokumentationen sollten möglichst bald auf den neuen Pfad umgestellt werden.
- Die Ankündigung enthält keine Hinweise auf Änderungen an Rankings, Indexierung oder Crawling-Verhalten.
Quelle und Einordnung: Google Search Central Blog, CC BY 4.0. Der Beitrag wurde von 12cloud fachlich neu eingeordnet und muss vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft werden.
