Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Matthias Günter – Internet Dinstleistungen
12cloud.net
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Webdesign, WordPress-Support, SEO-Dienstleistungen, Hosting und technische Beratung zwischen der 12cloud (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Gewerbetreibende, Selbstständige, Freiberufler).
- Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Leistungsmodelle und Vertragsschluss
- Der Auftragnehmer bietet Leistungen in drei Modellen an:
Festpreisprojekte: Erstellung von Webseiten, Shops oder Landingpages zu einem vorab definierten Pauschalpreis. - Monatliche Betreuung (Abonnement): Laufende Leistungen wie SEO, Wartung, Updates oder Hosting.
- Abrechnung nach Aufwand: Support, Fehlerbehebung, individuelle Anpassungen und Beratung zum aktuellen Stundensatz von 119 € zzgl. MwSt.
§ 3 Zahlungsbedingungen und Vergütung
- Festpreisprojekte: Sofern nicht anders vereinbart, sind 50 % der Projektsumme bei Auftragserteilung als Anzahlung fällig. Die restlichen 50 % sind nach Abnahme der Leistung fällig.
- Abrechnung nach Aufwand: Diese Leistungen werden monatlich nach tatsächlich geleisteten Stunden abgerechnet. Die kleinste Abrechnungseinheit beträgt 15 Minuten.
- Zahlungsziel: Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
- Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
- Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle zur Erbringung der Dienstleistung erforderlichen Unterlagen (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.
Fehlende Zuarbeit: Liefert der Auftraggeber erforderliche Inhalte trotz Aufforderung nicht, ruht das Projekt. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers. - Content-Erstellung: Auf Wunsch übernimmt der Auftragnehmer die Erstellung von Inhalten (Texte, Bildauswahl). Diese Leistungen werden nach tatsächlichem Zeitaufwand zum aktuellen Stundensatz abgerechnet. Vom Auftragnehmer erstellte Inhalte müssen vom Auftraggeber schriftlich (per E-Mail ausreichend) freigegeben werden. Mit der Freigabe geht die Verantwortung für die inhaltliche Richtigkeit auf den Auftraggeber über.
§ 5 Laufzeiten und Kündigung
- Monatliche Pakete (Wartung, SEO, Hosting): Diese Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, sofern nicht anders vereinbart. Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus.
- Kündigung: Der Vertrag kann mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres gekündigt werden.
- Die Kündigung muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 6 Abnahme bei Festpreisprojekten
- Nach Fertigstellung des Projekts ist der Auftraggeber zur Abnahme verpflichtet, sofern die Webseite im Wesentlichen den vereinbarten Anforderungen entspricht.
- Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Webseite innerhalb von 7 Werktagen nach Übergabe der finalen Version nutzt (z. B. durch Onlineschaltung oder Abnahmebestätigung) oder innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel rügt.
§ 7 Urheberrechte und Nutzungsrechte
- Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber mit vollständiger Bezahlung der Vergütung die für den jeweiligen Zweck erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein.
- Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte oder die Bearbeitung durch Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung, sofern sie nicht dem gewöhnlichen Betrieb der Webseite dient.
§ 8 Haftung
- Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit wird die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte (z. B. Urheberrechte Dritter bei vom Kunden gelieferten Bildern) oder die rechtliche Konformität des Impressums/Datenschutzes, sofern dies nicht explizit schriftlich vereinbart wurde.
- Für Datenverluste haftet der Auftragnehmer nur, wenn der Auftraggeber nachweislich eine regelmäßige Datensicherung durchgeführt hat (sofern die Sicherung nicht Teil des Wartungspakets ist).
§ 9 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
- Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.